Zuliefermesse
Leipzig: Vier Tage, vom 26. bis 29. Februar 2008, Zuliefermesse in der Bücher-Stadt
Leipzig.
Das bedeutet Stress und platte Füße! „Aber es hat sich
für uns in allen Bereichen gelohnt“, zieht Vertriebsleiter
Reinhard Schnell zufrieden Bilanz.

Vor den Füßen waren aber zunächst einmal die Besucher „platt“.
Aicher präsentierte sich mit einem neuen Messekonzept, an dem
die Agentur See-Marketing
(Stetten bei Meersburg / Bodensee) und der Messebauer
Schüler Messebau (Rottweil) seit Oktober gearbeitet hatten.
Und das hatte es in sich.
4,50 Meter hoch und in der leuchtenden Firmenfarbe Orange gehalten,
war der Stand schon aus großer Entfernung zu sehen und ganz bestimmt
nicht zu übersehen.
„Wir sind innovativ, flott und vorne mit dabei – warum sollen
wir das nicht zeigen? Zugegeben, wir sind aufgefallen…“,
so Reinhard Schnell.

Lob von den Nachbarständen, mit denen man auch das Messe-Frühstück austauschte, ließ da nicht lange auf sich warten. „Wir wurden fotografiert und sogar skizziert“, schmunzelt Schnell, der für seinen zufriedenen Gesichtsausdruck auch noch andere Gründe hat: „Wir haben internationale neue Interessenten kennen gelernt und Projekte anstoßen können, die deutlich im sechsstelligen Euro-Bereich liegen.“
Klar zeichne sich auch der Trend ab, dass immer mehr Kunden dazu übergehen, die Fertigung und Montage komplexer Bauteile auszulagern. „Die Firmen profitieren von unserer Erfahrung und können sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren.“
Als Vorteil sieht Außendienstleiter Hans-Peter Schuchter es auch an, wenn Aicher bereits möglichst früh in der Entwicklungsphase eingebunden wird, „dann versteht man sich als Partner und kann effizienter arbeiten.“

Neu auch die Multimedia-Präsentation am Messestand auf einem Großbildschirm, die Autos, Motoren, Maschinen und Komponenten zeigt, in denen Aicher-Teile verbaut werden.
Die achtminütige Präsentation, informativ und mit Humor gewürzt,
lief während der vier Messetage rund um die Uhr; also gute 250
Mal.
„Die Texte“, gesprochen vom Trossinger Kabarettisten Frank
Golischewski, „können wir mittlerweile synchron mitsprechen“,
amüsiert sich Ausbildungsleiter Armin Lang.
Auch sein Azubi-Team trug zum Erfolg der Messe bei. In der erst kürzlich
eröffneten Lehrwerkstatt fertigten sie Musterteile, die den Besuchern
auf einem Drehteller präsentiert wurden.
Einen Ausgleich zum Messe-Stress bot der Ausstellerabend.
Die Band gefiel den Drehteilspezialisten vom Heuberg so gut, dass sie
fast schon für das 50jährige Jubiläum im Jahr 2010 engagiert
ist.