Engagierte Mitarbeiter - Grundlage unseres Erfolgs

Ein echter Aicher-Insider...Ein echter Aicher-Insider

Ein „Insider“, das ist einer, der über Informationen aus erster Hand verfügt und damit besser arbeiten kann als alle anderen. In Berlin gibt es jetzt einen neuen Insider: Volker Kauder.

Der Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion „darf“ sich seit seinem Besuch bei Aicher einen Insider, wenn es um mittelständische Industrieunternehmen geht, nennen.

Aicher beklagt, wie die gesamte Branche, den zunehmenden Facharbeitermangel. Daher zog das Unternehmen die Notbremse und bildet sich den eigenen Nachwuchs mit einer langfristig angelegten Ausbildungsinitiative selbst heran. Allein 16 von 116 Mitarbeitern sind derzeit schon Auszubildende.

Eigentlich war Volker Kauder nur in den Betrieb gekommen, um die neue Lehrwerkstatt zu eröffnen.

Dass der Politiker auch gleich noch selbst die Ärmel hochkrempeln und sich in die Bedienung eines modernen Drehautomaten einweisen lassen würde, damit hatte nun wirklich niemand gerechnet.

Volker Kauder legt bei Aicher selbst mit Hand an

Zunächst noch leicht skeptisch, zeigte Facharbeiter Ralf Braun, wie ein Werkstück richtig eingelegt und der Bearbeitungsprozess gestartet wird.

Später war er jedoch voller Lob über den " neuen Mitarbeiter" : „Wenn noch mehr Politiker so zugreifen und die richtigen Fragen stellen würden, dann gäbe es auch keinen Fachkräftemangel.“

Kauder freute sich, dass das von ihm bearbeitete Teil auch in der Produktion bleiben wird. „Wer arbeitet schon gerne für den Papierkorb?“

Das Aicher Azubi-Team jedenfalls nicht. Sie fertigen Muster- und Kleinserien – und standen dem wissbegierigen Neuen, zusammen mit Ausbildungsleiter Armin Lang und Personalchefin Franziska Aicher Rede und Antwort in Sachen Ausbildung.

„Jetzt kennen Sie alle Geheimnisse unseres Arbeitsplatzes, jetzt wollen wir Ihren kennen lernen“, lautete der spontane Wunsch des Azubi-Teams, das nun eine Berlin-Reise plant. Ob sie sich in Berlin, wie Kauder bei Aicher auf dem Heuberg, auch selbst einige Schritte in dessen Beruf versuchen werden, ist allerdings noch offen – aber nicht ausgeschlossen.

Die Maschine, an der der CDU-Politiker „angelernt“ wurde, heißt seither im ganzen Betrieb intern nur noch „die Kauder-Maschine“ – auch ein Insider.

Volker Kauder an der "Kauder-Maschine"